Willkommen im Freiheitswerk
Das Treffen in Jackson Hole
Geschrieben von: Angelika Garbaya Samstag, den 28. August 2010 um 11:16 Uhr
Die Notenbanker treffen sich in Jackson Hole. Die Kulisse in Wyoming täuscht, da sind viele schöne Rocky-Mountaingipfel zu sehen. Der Name umschreibt die Veranstaltung schon viel besser. Wenn man die fest zu erwartenden ausbleibenden Ergebnisse dieses „hochkarätigen“ Treffens vorwegnimmt – und das kann man so sicher wie das Amen in der Kirche – dann hätten sich die Herren auch schnell bei Rudi in der Eckkneipe treffen können.
Steuermittel für solche Zusammenkünfte zu verschwenden, reißt hingegen schon bei der Anreise ein „Hole“ in die jeweiligen Staatshaushaushalte. Und dann landen die Manager in Jackson Hole, wo auch nichts zu holen ist in punkto Währung und erfolgreiche Krisenbewältigung. Wenn man sich die Berichterstattung über das Treffen in Wirtschaftsmagazinen anschaut, dann muss man zur Überzeugung gelangen, dass diese Gruppe ungefähr wie folgt funktioniert: Die einen sind gegen die Gelddruckerei der Notenbanken – weil sie gegen die Inflation sind. Die anderen sind mehr gegen die Deflation – und deshalb für die Gelddruckerei. Und nun?
Gott schütze Amerika?
Geschrieben von: Leonie Meininger Mittwoch, den 18. August 2010 um 21:58 Uhr
Wie denn? Nichts zu machen. In Amerika gehen die Lichter aus! Die Natur wird sich in Amerika viel Fläche zurückholen. Die Berichterstattung kann einen verrückt machen. Noch vor einigen Tagen wurde vom Boom in Deutschland berichtet und allerhand tolle Wirtschaftsnachrichten verbreitet. Drei Tage später kann einen dagegen das Grauen packen, wenn man die gleiche Zeitung, das gleiche Magazin liest.
Wir lesen von Griechenland und seit ein, zwei Tagen auch über Amerika. Es ist nicht so, dass dort über Nacht alles so katastrophal geworden wäre. Die Lage ist schon seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren katastrophal, auf jeden Fall für diejenigen, welche die Katastrophe ereilt: Job weg, Kreditkarte weg, Haus weg, Überleben am Straßenrand im Auto dank Essen von der Fürsorge. So leben immer mehr Familien in Amerika.
Geschacher um Karstadt
Geschrieben von: Angelika Garbaya Dienstag, den 17. August 2010 um 07:58 Uhr
In unsicheren Zeiten muss der Vermögende schon recht viele Anstrengungen unternehmen, um sein Vermögen auch zu sichern. Wenn die Börsenkurse sich nicht durch politische Maßnahmen disziplinieren lassen, sich die Aktionärsverdienste gen „mickrig“ entwickeln, die Rohstoffpreise Kapriolen schlagen und die Preise für Gold und Silber immer nur steigen, dann kommt so mancher Wohlhabende auf die Idee, dass man vielleicht doch lieber „in Boden machen“ sollte, um das eigene Vermögen zu retten.
Volatiles Finanzkapital sucht einen sicheren Hafen im Bereich der Sachwerte – und an oberster Stelle steht der private Bodenbesitz. Wer sein Vermögen auf diese Weise „gerettet“ hat und sich nun schon mit der niedrigen Verzinsung des angelegten Kapitals zufrieden gibt, der möchte dafür wenigstens von weiterem Ungemach unbehelligt bleiben und sich den Hobbies zuwenden, um sich wieder zu fühlen wie vor der Krise: entspannt, locker, sorglos. Doch weit gefehlt.
Regieren in Zeiten der Wirtschaftskrise
Geschrieben von: Tomas Klünner Donnerstag, den 12. August 2010 um 08:58 Uhr
Egal wohin man blickt – ob auf die eigene Regierung oder auf die anderer Länder – immer wieder schaut man dem gleichen Scheitern ins Gesicht… dem Scheitern an der Wirklichkeit. Die einen verlassen ihren Posten bevor sie von „der Entwicklung der Dinge“ verscheucht werden, die anderen glauben, lange genug aushalten zu können, bis sie den „goldenen Handschlag“ ausgedealt haben.
Die Alten, die bleiben, blamieren sich jeden Tag aus Neue und die Jungen, die voller Kraft und Tatendrang dazu stoßen, verlieren binnen weniger Monate ihren Sexappeal und sehen bald genauso alt aus, wie jene, die sie im Amt abgelöst haben. Politischer Hoffnungsträger ist man heute auch nicht länger als gefeiertes Idol von „Deutschland sucht den Superstar“.
Die spendablen Superreichen
Geschrieben von: Angelika Garbaya Samstag, den 07. August 2010 um 13:16 Uhr
Es ist nicht immer schön, wenn man die Dinge nackt und nüchtern betrachtet, gute Absichten sofort auf Umsetzbarkeit und Plausibilität überprüft, beziehungsweise Projekte und Initiativen ständig am Erfolg und ihrer Wirkung misst. Denn dann bleibt oft nicht viel mehr übrig als heiße Luft.
Dies gilt auch für die jüngste Initiative der Superreichen Warren Buffet und Bill Gates, die ihre „Mitsuperreichen“ dazu motivieren wollen, mindestens die Hälfte ihrer Vermögen – entweder schon zu Lebzeiten, oder aber spätestens im Todesfall – für wohltätige Zwecke zu spenden. Dabei muss schon das Wort „wohltätig“ in dicke Anführungsstriche gesetzt werden, denn ohne genaue Definition können wir dieses Adjektiv leider nicht durchgehen lassen. Sonst könnte sich am Ende herausstellen, dass die „wohltätige Absicht“ letztlich zu einem „miserablen Ergebnis“ führt.
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 16


























