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Lassen Sie sich den Text vorlesen!
Das Sparen ist eines eurer Bedürfnisse, weil ihr schon heute für das Morgen sorgen wollt. Ihr wollt euch eine Möglichkeit verschaffen, wie ihr euch bereits jetzt den Einkauf und eure Versorgung in ferner Zukunft sichern könnt. Und das ist klug und weise. Denn ihr arbeitet gut und tüchtig und erwirtschaftet so manchen Überschuss. Was soll nun mit diesem Überschuss geschehen, solange ihr heute keine Verwendung für ihn habt und ihn auch nicht verschwenden wollt?

Er soll euch erhalten bleiben für die Tage der Muße und Erholung und soll genau in diesen Zeiten dafür sorgen, dass euer Herz voll Freude lacht. Und auch im Alter sollen eure Tage randvoll gefüllt mit Möglich­keiten sein. Und es soll euch an nichts mangeln am Ende eures Lebens, denn ihr habt vorgesorgt und schon des Mittags an euren Abend gedacht.

Die Überschüsse könnt ihr nicht im Vorratskeller lagern, denn alle Dinge werden schlecht und verlieren ihren Wert. So ist das Sparen der Überschüsse in Geld das Beste, was es für euch gibt und ihr sollt sparen wie bisher. Ihr bringt das Geld zur Bank und überlasst es dort den Tüchtigen, für seine weitere Verwendung zu sorgen. Denn weit entfernt braucht ein anderer gerade einen schönen Batzen, um seine Werkstatt zu vergrößern. Und wieder ein Anderer braucht Geld, damit sein neues Produkt zur Marktreife gelangen kann. Oder ihr plant Projekte von gewaltiger Größe und braucht dafür die Ersparnisse von wirklich Vielen.

Ohne das tief verwurzelte Bedürfnis des Einzelnen für sein Morgen zu sorgen, gelänge es euch nie, die notwendigen Summen für große Aufgaben zusammenzutragen. Doch die braucht ihr, wenn ihr das Werk vollbringen wollt. So denkt an das unglaubliche blaue Ischtar-Tor in Babylons Mauern, die massig strotzenden Aquädukte Roms, an die Eisenbahn und auch an eure ersten, verwegenen Versuche, das All zu erobern. Ohne Geld in großen Mengen hättet ihr von all dem wahrlich nichts vollbracht. Aber auch bescheidenere Projekte brauchen Geld, um zur Reife zu gelangen. Viel mehr Geld, als ein einzelner Mensch je ansparen kann. Und so ist das Sparen der einzige und richtige Weg, um eure Überschüsse sinnvoll zu verwenden und mit ihnen als Gemeinschaft die Welt zu vollenden.

Von diesem Sparen will ich zu euch sprechen. Ein Sparen, das dem anderen und der ganzen Gemeinde nichts vorenthält. Ein Sparen, bei dem vielleicht noch der Sparer mit sich selbst zu geizen vermag, doch nie mehr mit der ganzen restlichen Welt. Die Knauserigkeit und die Habgier eines Einzelnen sollen niemals mehr den Ruin so Vieler besorgen können.

Sparen, das muss immer Kredit für den Anderen sein und seine Pläne ermöglichen. Und gelingt ihm sein Werk, dann zahlt er flugs zurück, was er von der Bank sich geliehen hat. Und damit bleibt euch erhalten, was ihr für Morgen spart. Es gibt nur Gewinner in diesem Rhythmus und niemandes Reichtum macht andere arm. So nährt und stützt ihr euch gegenseitig und wirbelt auf ewig miteinander durchs All.

Wollt ihr dies, so ist es euch möglich, wenn ihr euch von euren irrigen Gedanken über Geld trennt und aus euren Geldscheinen unablässig durch Raum und Zeit wandernde Dokumente macht. Gestaltet das Geld so wie ich es euch vorhin schon erklärte und ihr macht dem Mangel Schritt für Schritt den Garaus. Alsbald wird euch auch die Angst vor dem Mangel verlassen – und nun stellt euch vor, wie das Leben dann für euch wird…
 
 
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