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Ein Leben ohne Geld ist nicht nur sinnlos, sondern von erschreckend lausiger Qualität. Die Menschheit hat sich im Hinblick auf die Befriedigung ihrer Bedürfnisse von der Selbstversorgung über die Tauschwirtschaft hin zur Geldwirtschaft entwickelt. Der Begriff ‚Geldwirtschaft‘ sagt aus, dass Geld für die gesamte Wirtschaft, also für die Produktion, die Verteilung, die Zirkulation und die Konsumtion unerlässlich geworden ist.

Das Geld abzuschaffen, würde bedeuten, die Produktion auf ein Niveau herunterzufahren, dass von deren Erträgen nur ein Bruchteil der derzeit lebenden Weltbevölkerung davon leben könnte. Der große Rest würde nicht überleben. Mit der Geldwirtschaft waren ein höheres Niveau der Produktivität und damit eine höhere Chance für das Überleben der Nachkommen möglich, als mit den Vorformen derselben.

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In dieser Rubrik beleuchten wir Ideen, die helfen sollen,
soziale und ökonomische Ungleichgewichte auszugleichen.


Dem Grunde nach gibt es zwei Theorien, die für sich in Anspruch nehmen, das Wirtschaften zu einem fairen Prozess für alle gestalten zu wollen und zu können. Die erste Theorie postuliert, dass aus dem Privatbesitz an den Produktionsmitteln wirtschaftliche Übermacht entsteht - die Lehre von Karl Marx, der Marxismus-Kommunismus. Die zweite Theorie postuliert, dass Ausbeutung und wirtschaftliche Fehlentwicklungen Folgen unseres fehlerhaften Geld- und Bodenrechts sind. Die Theorie und Lehre von Silvio Gesell, die Natürliche Wirtschaftsordnung (NWO). Die erste Theorie strebt folgerichtig die Abschaffung des Privateigentums an. Angehäuftes Vermögen soll über Steuererhebungen und Vermögensabgaben wieder rückverteilt werden. Transferzahlungen müssen ausgeweitet werden, denn Arbeitslosigkeit und Insolvenzen können nicht verhindert werden. Den verzerrten Marktmechanismen wird mit massiven gesetzlichen Vorschriften und Regelwerken geantwortet, mit Subventionen und staatlichen Arbeitsprogrammen. Verstaatlichung der Banken und der Produktion folgen, kurz: die Grundsätze, nach denen die Verteilung erfolgen soll, werden gesetzlich geregelt.

Der zweiten Theorie zufolge entstehen Wirtschaftkrisen, Massenelend und spiegelbildliche Vermögenskonzentrationen bei wenigen Wirtschaftsteilnehmern bei der Verwendung des Geldes als Tauschmittel für die Arbeitsprodukte und der Verwendung als Darlehen und Kredit sowie bei der Benutzung von Boden. Der NWO folgend müssen lediglich das Geld und der Boden „sozialisiert“ werden, keinesfalls die damit geschaffenen Waren und Produktionsmittel. Auch Immobilien und Werkanlagen bleiben in privatem Besitz. Die Korrekturen erfolgen an den Produktionsfaktoren „Geld“ und „Boden“. Der arbeitende Mensch wird in den Stand des wirtschaftenden Subjekts versetzt und kann für sich allen erwirtschafteten Wohlstand beanspruchen. Wie alle Waren einer Marktwirtschaft, wird auch das Geld den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterworfen. Das gesamte Wirtschaftssystem kann sich störungsfrei und ungehindert ausbalancieren und führt zur Entbürokratisierung der Lebens und der Wirtschaft.

Die Gegenüberstellung und der „Wettkampf der beiden Theorien“ ist ausführlich in der Veröffentlichung Gesells „Die Ausbeutung, ihre Ursache und ihre Bekämpfung“ beschrieben.

Einige aktuell diskutierte Reformen und Ideen beleuchten wir in verschiedenen Texten. Sie alle basieren auf marxschem Postulat und sind unserer Einschätzung nach dem Mißerfolg verpflichtet, denn sie gehen bei der Erforschung der Ursachen nicht an die Quelle und können demzufolge bei der Wahl der geeigneten Mittel niemals „ins Schwarze treffen“. Sie ignorieren zum Teil fundamentalste ökonomische Grundsätze und haben schon daher keinerlei Aussicht auf eine erfolgreiche Umsetzung.

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