Willkommen im Freiheitswerk
Die dunkle Stunde der Exekutive
Geschrieben von: Tomas Klünner Sonntag, den 23. Mai 2010 um 12:54 Uhr
Die „Euroland-Rettungspakete“ werden hierzulande noch per Gesetz verabschiedet. Sie passieren den Bundestag und den Bundesrat. Neuerdings muss allerdings regelmäßig „schnell gehandelt“ werden und das bedeutet für unsere Regierung, dass Gesetze im Hauruck-Verfahren durchgepeitscht werden.
Flott für irgendwelche „Mehrheiten“ sorgen, zack, zack, die Abstimmungen in Bundesrat und Bundestag organisieren und dann die unterzeichnete Gesetzesvorlage im Schweinsgalopp zu Horst Köhler ins Bellevue bringen, bundespräsidiale Unterschrift darunter – und fertig ist das „Rettungsgesetz“.
Die neuen Opfer der Finanzkrise
Geschrieben von: Angelika Garbaya Freitag, den 23. April 2010 um 12:24 Uhr
Wie schnell sich die Täter-Opfer-Rollen in einem Spiel ändern können, macht das ernsteste aller Spiele, das Finanzspiel, deutlich.
War die Welt sich gestern noch einig, dass die reine Orientierung eines Unternehmens am „shareholder value“ ein Teil des Problems ist, so will man heute die Rolle der Aktionäre, der Shareholder, wieder verändern. Zum Positiven.
Vom falschen Leben
Geschrieben von: Angelika Garbaya Dienstag, den 06. April 2010 um 22:16 Uhr
Irgendwie läuft alles falsch, obwohl es alle „richtig machen“ wollen. Doch „richtig leben“ kann keiner, nicht im Kapitalismus. „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“, beschrieb Adorno seine Wahrnehmung.
Einige können im Kapitalismus schon schön leben, richtig schön sogar. Doch auch sie leben bei genauer Betrachtung und Würdigung ein asoziales und widerwärtiges Leben. Selbst wenn ihnen das nicht klar ist und nach außen hin alles schick aussieht.
Vom schönen Leben
Geschrieben von: Stan Jesken Montag, den 05. April 2010 um 09:07 Uhr
Schöner leben können Zinsgewinner. Sie können in Ruhe dem Wachstum ihrer Vermögen zuschauen. Sie sind selten nervös und ihre Tage sind erfüllt mit zahlreichen Aktivitäten. Sie haben auch genügend Zeit, um über das Leben nachzudenken. Ihre Ruhe und ihre Souveränität wirken wohltuend und sind beeindruckend. Gerne helfen sie auch anderen Menschen. Ihr Wohlstand ist Ansporn für andere.
Dabei sind Zinsgewinner oft sehr bescheiden. Manche von ihnen betrachten Zinsen – also die Einkünfte aus anderer Leute Arbeit – als Belohnung für ihre Bescheidenheit, eben ihre Fähigkeit, auf Dinge zu verzichten. Das steht dann sogar manchmal in Lehrbüchern über Ökonomie. Zinsgewinner sind oft sehr erfolgreich und gebildet.
Einkommen mit und ohne Leistung
Geschrieben von: Leonie Meininger Mittwoch, den 17. März 2010 um 14:40 Uhr
Dieses Thema wird seit geraumer Zeit mit zunehmender Schärfe und Bitterkeit geführt. Nicht nur Politiker, die im besten Falle nichts mit ihrer Politik erreichen, reden über Leistung und Einkommen, sondern auch ganz normale Bürger, die entweder arbeiten – oder auch nicht mehr.
Auch melden sich einige von jenen zu Wort, die entweder auf „staatliche Transferleistungen“ angewiesen sind oder sie zumindest als festen Bestandteil ihres Budgets betrachten.
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