Willkommen im Freiheitswerk

Die Stunde der Frag-Würdigen

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Geschrieben von: Leonie Meininger Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 20:59 Uhr

Mehr Bankenregulierung, mehr Kompetenzbeschneidung, höhere Besteuerung oder auch komplette Rückforderung von Boni-Zahlungen, Zerschlagung von Großbanken, weltweite Spekulationssteuer, Regresspflicht für Banker, Verbot von übermäßigen Spekulationen, Zügelung und Geißlung des Raubtierkapitalismus, mehr Überwachung, schärfere Gesetze, härtere Strafen für die Finanzwelt – so in etwa sieht die Liste aus, die derzeit scheinbar jeder Politiker rund um den Globus in der Jackentasche mit sich trägt, um sie in jedes herumstehende Mikrofon posaunen zu können.

Doch nicht ein Vorschlag aus der Liste ist geeignet, um die Gefahr, der wir derzeit alle so tief ins Auge blicken, auch nur ansatzweise zu bannen.
Sarkozy versucht es mal wieder „auf die Galante“ und will aus dieser Liste ein neues Bretton Wood stricken, eine „grundsätzliche Reform des Währungssystems“, wie er die Liste bezeichnet. Das will er auf jeden Fall fordern, wenn er 2011 der Vorsitzende der G20 sein wird. So viel verspricht er schon mal.

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Die Zukunft ist frei

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Geschrieben von: Angelika Garbaya Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 14:07 Uhr

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, sich ein paar weiterreichende Gedanken zu machen. Bis vor kurzem bestanden diese – zumindest im reicheren Teil der Welt – überlicherweise darin, neue Vorhaben zu planen, neue Ziele zu formulieren und neue Herausforderungen anzugehen.

Aktuell sehen die Zukunftsgedanken bei vielen Menschen recht anders aus: „Behalte ich im kommenden Jahr meinen Job?“ „Wird Hartz IV weiter gekürzt?“ „Verliere auch ich meine Ersparnisse?“ „Wann kommt der Crash?“ „Was passiert 2012 mit uns und der Welt?“ Viel Zukunft scheint nicht drin, wenn man sich die Fragen anschaut, die derzeit durch zahlreiche Köpfe schwirren. Zumindest erscheint die Zukunft vielen nicht sonderlich rosig, sondern eher frostig und kühl. Trotz Klimaerwärmung.

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Luft für alle!

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Geschrieben von: Jan Kestens Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 19:42 Uhr

Ein Teil der Menschen im Westen scheint sich völlig klar darüber zu sein, dass „die in China und Indien“ natürlich nicht so leben können wie wir.

Wenn dort auch alle ein Auto, einen eigenen Fernseher, ein Handy, einen Kühlschrank und eine Klimaanlage haben wollen, dann ist es um das Weltklima bald geschehen. Dessen sind sich diese Menschen sicher. Wo kämen wir denn hin, wenn alle soweit fahren würden wie wir, nur um zur Arbeit zu kommen?

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Klima auf dem „Gipfel des Unverstands“ wird rauer

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Geschrieben von: Tomas Klünner Samstag, den 12. Dezember 2009 um 16:21 Uhr

Unsere Kanzlerin kämpft in Kopenhagen um Arbeitsplätze, obwohl es dort eigentlich um das Klima gehen soll. Wie stellte Volker Pispers schon vor geraumer Zeit fest: „Dass wir Arbeitsplätze brauchen, ist sicher – aber ob wir einen Planeten brauchen, ist wissenschaftlich noch nicht erwiesen.“

Frau Merkel weiß auch nur eines: Wir brauchen Arbeitsplätze. Also will sie nur dann in den Umweltschutz investieren, wenn die Arbeitsplätze hier bleiben. Denn das Klima kann uns gestohlen bleiben, wenn die Arbeitsplätze abwandern. Eine gewisse Logik ist dieser Haltung nicht abzusprechen: Wer in Deutschland zunächst arbeits- und später dann obdachlos wird, dürfte für einen allgemeinen Temperaturanstieg durchaus dankbar sein.

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Nicht nur in Dubai wird auf Sand gebaut

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Geschrieben von: Angelika Garbaya Donnerstag, den 26. November 2009 um 23:13 Uhr

 

Dubai steht wie keine andere Metropole für den kapitalistischen hochprozentigen Renditerausch. Und es könnte gleichzeitig auch das Sinnbild für die kapitalistische Wirtschaftsweise sein: „Alles nur auf Sand gebaut“.

Al Jumeirah – die auf Sand gebaute Palmenwelt – hat einst viele begeisterte Investoren angelockt und stößt sie nun ab. Dubai kann seine Kredite nicht bezahlen, und bittet seine Investoren um Geduld und Zahlungsaufschub. Rund 60 Milliarden Dollar – etwa drei Viertel der Gesamtschulden des Emirates – gehen auf das Konto der Sandpalme.

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