Willkommen im Freiheitswerk
Regieren in Zeiten der Wirtschaftskrise
Geschrieben von: Tomas Klünner Donnerstag, den 12. August 2010 um 08:58 Uhr
Egal wohin man blickt – ob auf die eigene Regierung oder auf die anderer Länder – immer wieder schaut man dem gleichen Scheitern ins Gesicht… dem Scheitern an der Wirklichkeit. Die einen verlassen ihren Posten bevor sie von „der Entwicklung der Dinge“ verscheucht werden, die anderen glauben, lange genug aushalten zu können, bis sie den „goldenen Handschlag“ ausgedealt haben.
Die Alten, die bleiben, blamieren sich jeden Tag aus Neue und die Jungen, die voller Kraft und Tatendrang dazu stoßen, verlieren binnen weniger Monate ihren Sexappeal und sehen bald genauso alt aus, wie jene, die sie im Amt abgelöst haben. Politischer Hoffnungsträger ist man heute auch nicht länger als gefeiertes Idol von „Deutschland sucht den Superstar“.
Die spendablen Superreichen
Geschrieben von: Angelika Garbaya Samstag, den 07. August 2010 um 13:16 Uhr
Es ist nicht immer schön, wenn man die Dinge nackt und nüchtern betrachtet, gute Absichten sofort auf Umsetzbarkeit und Plausibilität überprüft, beziehungsweise Projekte und Initiativen ständig am Erfolg und ihrer Wirkung misst. Denn dann bleibt oft nicht viel mehr übrig als heiße Luft.
Dies gilt auch für die jüngste Initiative der Superreichen Warren Buffet und Bill Gates, die ihre „Mitsuperreichen“ dazu motivieren wollen, mindestens die Hälfte ihrer Vermögen – entweder schon zu Lebzeiten, oder aber spätestens im Todesfall – für wohltätige Zwecke zu spenden. Dabei muss schon das Wort „wohltätig“ in dicke Anführungsstriche gesetzt werden, denn ohne genaue Definition können wir dieses Adjektiv leider nicht durchgehen lassen. Sonst könnte sich am Ende herausstellen, dass die „wohltätige Absicht“ letztlich zu einem „miserablen Ergebnis“ führt.
Loveparade 2010
Geschrieben von: Angelika Garbaya Montag, den 26. Juli 2010 um 18:21 Uhr
In der Wirtschaft herrscht Stillstand – auch wenn manche schon wieder „in Optimismus machen“. Daher war es in den vergangenen Wochen rund um das Freiheitswerk etwas stiller geworden. Doch nun hat es ein Ereignis gegeben, bei dem es gerade wegen dieses „nicht vorwärts und nicht rückwärts“ viele Tote gegeben hat: Die 21 Raver auf der diesjährigen Loveparade in Duisburg.
Wir selbst haben niemanden auf der Loveparade verloren, waren nicht persönlich dabei und kennen auch niemanden, der jemanden verloren hat. Wir sind bedrückt und entsetzt wie alle und wir wissen, dass unsere Traurigkeit eine andere ist, als die der Angehörigen jener, die zu Tode gekommen sind oder verletzt wurden. Auch unser Entsetzen ist nicht das gleiche wie das Entsetzen derer, die in dem Tunnel so eng zusammengedrückt wurden, dass es ihnen die Rippen gequetscht hat und viele schon nicht mehr mit den Füssen auf dem Boden bleiben konnten.
Streik
Geschrieben von: Angelika Garbaya Freitag, den 09. Juli 2010 um 13:42 Uhr
Wikipedia kennt 23 verschiedene Arten von Streiks. Die meisten haben eine eigene Seite, auf der der jeweils abgehandelte Streik en detail beschrieben wird. Mit ausführlicher Beschreibung der Geschichte, der Hintergründe, wichtiger Protagonisten, der Ergebnisse, des Für und Wider – kurz und knapp: Mit allem Drum und Dran.
Man erfährt aus Wikipedia auch, dass der erste bekannte Streik am 4. November 1159 v.Chr. in Deir el-Medineh (Theben) stattfand. Damals hieß der 4. November noch 10. Peret II, der Bundeskanzler und Präsident trug den Titel „Pharao“ und hieß Ramses III, um es genau zu sagen.
Steuern, Subventionen und Sozialleistungen
Geschrieben von: Angelika Garbaya Dienstag, den 29. Juni 2010 um 10:43 Uhr
Für unsere Fachleute aus Politik und Finanzwelt endet das Alphabet bei „S“. Weiter kommen sie nicht beim hektischen Nachgrübeln darüber, wie man der Wirtschaftskrisen Herr werden könnte. Auf jeden Fall gelangen sie nicht bis zum „W“, das für „Währung“ oder auch „Weisheit“ stehen könnte.
Sie bleiben immer wieder beim „S“ hängen und kommen daher auf keine weiteren Ideen außer „Steuereinnahmen steigern“, Sozialleistungen senken“ und „Subventionen streichen“. Wüssten sie weiter und kämen bis zum „W“, dann könnten sie zum Beispiel fragen „Was ist eine Währung?“ oder „Wozu brauchen wir eine Währung?“ und „Wie wird eine Währung überhaupt gemacht?“. Und kämen sie mit ihren Buchstabierkünsten erst bis zum „W“, dann wäre es sicherlich auch nicht mehr weit bis zum „Z“, das für „Zukunft für alle“ steht.
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