Willkommen im Freiheitswerk

Ein "echt linkes" Wirtschaftskonzept...

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Geschrieben von: Tomas Klünner Mittwoch, den 02. September 2009 um 09:41 Uhr

...präsentieren uns derzeit die Genossen rund um Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. Schauen wir uns mal kurz an, was DIE LINKE zu bieten hat:


Und wie geht's weiter?

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Die Regierung ringt um Afghanistan-Ausweg

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Geschrieben von: Adel Safadi Mittwoch, den 09. September 2009 um 17:00 Uhr

Nun, wir könnten der großen Koalition raten, per Flugzeug direkt ab Kabul auszufliegen. Das geht recht schnell und problemlos, da braucht man nicht besonders miteinander zu ringen. Noch nicht einmal am Hindukush. Wenn man natürlich das Land auf dem Landweg verlassen möchte, und zum Beispiel aus Afghanistan mit dem Panzer über Iran oder Pakistan/Indien rollen möchte, dann stellt uns der Afghanistan-Ausweg doch vor größere Herausforderungen, als sich der "gemeine Parlamentarier" vorstellen mag.

Leicht könnte es passieren, dass in diesen Ländern Terroristen am Weg herumlungern, sich in Dörfern verschanzen, aus Erdlöchern herausschießen und partout nicht aus dem Gebirge zur Bejubelung unserer Afghanistan-Demokratisierer herunter kommen wollen. Dann könnte der Ausweg zu einem langen und kostenintensiven Umweg werden. Das muss natürlich gut überlegt werden. Da kann es schon sein, dass man untereinander und miteinander ins Ringen kommt. In Deutschland. Im Parlament.

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Sarrazin bekommt Ärger

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Geschrieben von: Adel Safadi Donnerstag, den 01. Oktober 2009 um 15:25 Uhr

Die Statsanwaltschaft prüft, ob gegen Thilo Sarrazin (Bundesbankvorstand)  ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung einzuleiten ist. Denn er kann es einfach nicht lassen. Von Zeit zu Zeit hat der Ex-Finanzsenator aus Berlin eine Eruption, ähnlich einem Vulkan. Dann lässt er heiße Luft und einen Schwall Schlamm heraus – wobei der Vergleich nicht ganz stimmt, denn bei einem Vulkan handelt es sich bekanntlich um ein Erdloch…

Früher dachte man: „Gut, Berlin hat es nicht anders verdient“, doch ist Herr Sarrazin nun schon seit Monaten nicht mehr in der Stadt und sollte sich längst um ganz andere Dinge kümmern. Noch dazu um so wichtige Dinge wie unser Geld. Das scheint ihn allerdings nicht zu interessieren – denn eher scheint ein Kamel durch’s Nadelöhr zu gehen, als dass sich Herr Sarrazin professionell seiner Aufgabe annimmt.

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Verstaatlichung

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Geschrieben von: Angelika Garbaya Freitag, den 04. September 2009 um 12:36 Uhr

Man streitet sich mal wieder. Mit Verlaub: um des Kaisers Bart! Gestritten wird darum, ob die „Verstaatlichung der Banken“ Teil des gesell’schen Rettungsplanes für das Geldwesen sei. „Gesell hat niemals die Verstaatlichung der Banken gefordert“, ruft der eine. Der andere antwortet: „Gerade Gesell hat die Verstaatlichung des Geldes gefordert“.
Da haben wir es: Der eine redet von der Verstaatlichung der Banken, der andere von der Verstaatlichung des Geldes. Und beide haben Recht, doch sie finden nicht zueinander.

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Wer die Wahl hat, hat die Qual

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Geschrieben von: Leonie Meininger Freitag, den 25. September 2009 um 20:56 Uhr

Nie war es wahrer denn heute. Die Wahl ist eine Qual. Für alle. Für jene, die sich wählen lassen wollen und für jene, welche die Ersten wählen sollen. Man fragt sich – angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen im Land und in der ganzen Welt – wozu man sich überhaupt mit der Qualwahl befassen soll?

Wer nicht wählen geht, der wähle die Rechten. So wird es verkündet, seit sich im Nachkriegsdeutschland die vorkrieglichen Politakteure neu formiert haben. Ich denke seit 30 Jahren – so lange bin ich schon wahlberechtigt – darüber nach, ob ich tatsächlich die Rechten wähle, wenn ich nicht wähle. Oft hat man mir erklärt, weshalb das so sei. Wegen der hiesigen Wahlgesetze. Wegen des Verhältniswahlrechts, negativem Stimmgewicht, Standardrundungen und solchen Sachen. Doch es wollte mir niemals einleuchten, weshalb ich nur deshalb wählen gehen soll, damit ich nicht die Rechten wähle, indem ich nicht wähle. Irre, der Gedankengang.

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