Geld und Währung
Geld und Währung sind nicht das Gleiche.
Unter Geld verstehen wir Münzen und Scheine. Cash sozusagen.
Sparguthaben, Girokontenguthaben stellen Ansprüche auf Geld dar. Umgangs-sprachlich werden diese Kontenguthaben auch als Geld bezeichnet. Für eine funktionierende Geldverwaltung muss jedoch auf eine treffende Bezeichnung und begriffliche Unterscheidung zwischen „Geld“ und „Ansprüchen auf Geld“ geachtet werden.
Geld wird durch Produktion hergestellt, gedruckt und geprägt. Geld ist eine Sache.
Die Währung wird hergestellt durch einen Verwaltungsakt. Währung ist eine Tat.
Ziel der erfolgreichen Geldverwaltung ist die kaufkraftstabile Währung.
Die kaufkraftstabile Währung ist dann hergestellt, wenn die Relation zwischen Warenmenge und Geldmenge unveränderlich gestaltet werden kann. Diese Währung kennt keine Geldkrisen wie Inflation oder Deflation. Warenmenge und Geldmenge entsprechen sich zu jeder Zeit. Steigt das Angebot an Waren, dann muss auch die Geldmenge erhöht werden, um die Relation stabil zu halten. Steht den angebotenen Waren zu viel Geld gegenüber, muss dem Kreislauf Geld entzogen werden, bis sich Warenmenge und Geldmenge wieder gegenseitig decken.

























