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Es gab mal eine Zeit – und die Zeit dauerte viele Jahrhunderte an – da stritten sich die Kirche und der Staat darüber, wer denn das Sagen habe. Das scheint nun geklärt, denn Papst Benedikt XVI. hat einen Tag vor dem G-8-Gipfel in Italien eine „echte politische Weltautorität“ gefordert, um die globale Wirtschaftskrise zu meistern.

Herr, schmeiß` Hirn vom Himmel, möchte man da beten. Wer soll denn bitteschön die „echte politische Weltautorität“ werden? Soll die ganze Welt den Herren oder die Dame wählen? 3 bis 4 Milliarden Wahlberechtigte all over the world? Was für einen Wahlkampf muss man sich da vorstellen? Ist irgendwo, irgendwer zu sehen, der das Amt der „echten politischen Weltautorität“ bekleiden könnte? Muss der oder die vielleicht erst noch geboren werden – und bleibt uns überhaupt so viel Zeit?

Soll vielleicht der Vatikan diese „echte weltliche Autorität“ ernennen? Dann würde es bestimmt billiger werden und auch weniger aufwendig. Doch könnte sich dann die ganze Welt auf diese Autorität festlegen?

Löst man Probleme neuerdings mit Autoriät oder ist nicht auch ein bisschen Sachverstand erforderlich?

Vor vier Jahren wurde der heilige Vater von uns angeschrieben und zum Zinsverbot befragt, das die katholische Kirche in einer ihrer vergangenen Enzykliken verankert hatte. Wir wollten von Papst Benedikt XVI. wissen, was er heute davon  hielte und was die Kirche zur Besserung der Lage zu tun gedenke. Die Antwort kam, zwar nicht unumwunden, doch sie kam. Drei Monate später. Darin ließ der päpstliche Sekretär uns wissen, dass der Heilige Vater unsere Sorge um die Welt und ihren Zustand zu würdigen wisse und sich darüber freue. Er nehme unser Anliegen auch in seine Gebete auf. Ansonsten gäbe es aber in der katholischen Kirche keinen Sachverständigen mehr, der sich in der Angelegenheit auskenne.

So sieht es aus: Das Wissen und die Fähigkeit unserer Politiker, Staatsmänner und Staatsfrauen und sämtlicher Wirtschaftsexperten von Ost bis West reichen nicht aus, um der Krise Herr zu werden und das Ruder herumzureißen.

Im Vatikan weiß man auch nicht weiter und kann nur noch beten. Und eine „echte politische Weltautorität“ fordern.

Verschwörungsliebhaber würden nun zu Protokoll geben, dass die wahren Herrscher der Welt die Bilderberger seien, sie würden das Ganze sowieso steuern. Die Weltautorität gäbe es doch schon längst.

Wir sind keine Experten und keine Politiker, dafür aber auch nicht ratlos. Wir wissen, wie es weiter gehen kann. Wir glauben weder an die Macht noch an die Bösartigkeit der Bilderberger, sondern an uns Menschen und unsere Fähigkeit die Dinge zu verstehen und zu meistern. Wenn sich Regierungen und der Vatikan abseilen, dann bleiben doch nur noch wir. Du, ich, Sie, wir alle.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 

 

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