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Könnte man sich fragen, wenn man über die kürzlich gegebene „Rentengarantie“ nachdenkt. Weniger Arbeitsplätze machen weniger Einkommen, weniger Steuern und weniger Abgaben für die Rentenkasse. Und das bei immer mehr alten Menschen. Das kann nicht klappen, auch wenn das so in den SPD-Gremien und im Bundeskabinett beschlossen wurde. Selbst Mathemuffel können das leicht verstehen.

Doch nun wird in der Politik wieder gestritten: über das, was sowieso nicht funktionieren kann. Von dem auch jeder weiß, dass es nicht funktionieren kann. Darf Steinbrück sagen, dass die Rentengarantie nicht funktioniert? Oder muss er die letzten Reste seiner Rechenkünste verleugnen, um "auf Linie" zu bleiben? Muss man die Rentner heute schon verwirren und verunsichern? Soll man es nicht lieber der Zukunft überlassen, wieviel Kalorien die Rente irgendwann noch hergibt? Warum heute schon das  Elend von morgen besprechen? Jetzt, wo die Wahlen anstehen. Das ist das, was unsere Politiker bewegt. Unglaublich, aber wahr.
Doch es ist auch die falsche Frage. Denn die Antwort steht bereits fest. Wenn das mit dem Geld so weiter geht, kann das keiner mehr bezahlen. Es geht weniger darum, dass in Zukunft die Renten bezahlt werden können, vielmehr geht es darum, dass in Zukunft auch noch hinreichend produziert und hergestellt wird, damit die Rentner und alle übrigen Menschen sich ernähren können. Da hängt der Hammer. Das Damoklesschwert, das nicht nur über greisen Häuptern schwebt. Nein, zukünftig sieht es für uns alle recht düster aus, wenn wir nicht endlich die Geld- und die Währungsfrage lösen. Denn daran hängen nicht nur die Renten. Renten werden mit Geld bezahlt. Sie können bezahlt werden, wenn das Geld nicht vorher für Wirtschaftszusammenbrüche globalen Ausmaßes sorgt. Sicherheit im Alter liegt nicht im angehäuften oder angesparten Geld. Unsere Sicherheit liegt immer nur in der gegenwärtigen und zukünftigen Wirtschaftsleistung, in der Produktion und der Aufrechterhaltung der Arbeitsteilung. Ruinierte Volkswirtschaften ernähren weder Kinder, noch Rentner. Daher müsste es uns doch nur gelingen, die Wirtschaft in Gang zu halten. Was läuft da schief?

Sind es die arbeitenden Menschen, welche die Volkswirtschaft ruinieren? Arbeiten sie einfach zu wenig oder zu schlecht? Sind es die Unternehmer, die schamlos ihre Arbeiter um ihren gerechten Lohn bringen und gierig alles selbst einsacken? Warum brauchen sie denn dann noch Kredite aus dem Staatssäckel? Noch mehr Gier? Müssen die Kredite nicht zurückbezahlt werden? Und wenn der Unternehmer seine Arbeiter vergrault hat - wer soll das dann tun? Wozu dann überhaupt Kredit? Ruinieren uns die Banker? Wem bringen die Geldanlagen Zinsen? Nicht auch dem geldanlegenden Rentner? Hatte der Rentner vor der Krise was gegen eine ordentliche Verzinsung?
 
Auf diesen verschlungenen Pfaden brauchen wir erst gar nicht weiter vorzudringen, sie führen uns nirgends wohin. Auf jeden Fall nicht in die Nähe einer Antwort, die auch noch einen Plan hergibt, wie wir des Rentners Zukunft und damit unsere eigene sichern können. Kalt, kalt, kalt.

Heiß wird es erst, wenn wir uns mit dem Geld befassen und erkennen, dass seine Bedeutung darin liegt, dass es Waren und Dienstleistungen tauscht, also die Dinge, die uns ernähren und erhalten. Und noch wesentlich mehr. Sorgen wir dafür, dass Geld dauerhaft und störungsfrei seine Tauschfunktion erfüllen kann, dann haben wir alle gewonnen. Die Rentner in Florida und die Bewohner der Müllstadt in Kairo.

Wie dieses Geld gestaltet und verwaltet werden muss, können Sie hier nachlesen. Informieren Sie sich. Oder wollen Sie sich noch weiter auf Steinbrück und seine Wirtschaftsexperten verlassen? Schließlich geht es auch um Ihre Rente. Oder um Ihren Lohn, Ihr Erspartes und Ihr Unternehmensgewinn. Wieviel Wirtschaftszusammenbruch brauchen Sie, um sich über Ihre ureigensten Interessen selbst sachkundig zu machen?
 
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