.

...schreibt Spiegel-Online am heutigen Tag. Das erinnert fatal an folgenden Witz: Wenn in einem Raum 3 Leute sind und 5 gehen raus, dann müssen 2 wieder reingehen, damit der Raum leer ist. So ist es auch bei der HRE. Wenn eine Bank 100 Milliarden hat und 150 rausgehen, dann müssen 50 Milliarden wieder reingegeben werden, damit die Bank mit Null dasteht. Besser gesagt – ihre Gläubiger, die Sparer. Witzig, nicht wahr? Fragt sich nur für wen und wie lange?

Dass mit unserer Finanzwelt etwas nicht in Ordnung sein kann, das wissen fast alle Rentner, alle Arbeitslosen und alle von Arbeitslosigkeit Bedrohten. Und sogar die, die in der Schule noch keine negativen Zahlen durchgenommen haben, können schon erkennen, dass die Rechnung mit unserem Geld nicht aufgehen kann. Wenn ich immer weniger einnehme, aber immer mehr ausgeben muss, dann wird das Minus auf meinem Konto einfach immer größer. Nur die HRE muss erst ein hauseigenes Gutachten anfertigen lassen, um diese schlichte Wahrheit zu verifizieren.

Es werden weitere Regierungsgutachten folgen. Mit einem Gutachten allein kann das doch nicht getan sein. Regierung, Finanzwelt und Medienlandschaft sind seit Monaten damit beschäftigt, die Situation zu analysieren. Auf tausenden von Gutachtenseiten, in Zeitungsartikeln, Reports, Statistiken und Beratungsvorlagen. Riesen der Analyse!
Doch kein Wort, kein Gedanke – noch nicht einmal ein heimlicher – was denn die Wurzel der Krise sein könnte. Warum denn plötzlich so schnell so viele arbeitslos werden? Warum plötzlich so schnell so viele Unternehmen Pleite gehen? Warum die Steuereinnahmen sinken und die Ausgaben sich gleichzeitig rasant in die entgegengesetzte Richtung entwickeln? Zwerge der Ursachenforschung!
Will denn wirklich keiner wissen, weshalb das Haushaltsdefizit immer nur größer werden kann? Will noch nicht einmal Peer Steinbrück des Rätsels Lösung kennen? Wollen sich alle mit der Feststellung begnügen, dass das Finanzloch immer nur größer wird, obwohl man doch stets gehofft und prophezeit hat, dass der Abgrund sich zu schließen beginnt?
Will man die kommenden Wahlen mit Schulterzucken gewinnen? Wer am wenigsten weiß, kommt dran? Wir hoffen inständig, dass sich der Analysewahn legt und viele Menschen beginnen, sich mit der Ursachenforschung zu befassen. Madeleine Schickedanz oder ihre Kinder wären zum Beispiel gute Kandidaten dafür. Ihnen droht der Vermögens-Totalverlust. Wobei sie, ehrlich gesagt, schon fest damit rechnen können. Die „Quelle“ ist versiegt. Endgültig.
Wäre es nicht interessant herauszufinden, wo der Fehler im System liegt? Wir meinen ja. Der Umwelt zuliebe, der Zukunft zuliebe und dem menschlichen Abenteuer zuliebe. Die Schickedanz-Familie wird nicht lange alleine bleiben. Weitere werden folgen. Wir haben die Wahl: wollen wir ein Geld, das ewig hält – oder wollen wir eine Zukunft? Wir brauchen kein „haltbares“ oder „wertvolles“ Geld. Das ist völliger Unsinn und selbstmörderisch für die Volkswirtschaft obendrein. Wir brauchen eine Währung. Ein Geld, das Inflation und Deflation nicht kennt, weil es tauschkraftstabil verwaltet wird. Wenn wir dies geschafft haben, dann haben wir die Finanzquelle saniert. Von Grund auf.
Es geht um mehr, als den eigenen Arbeitsplatz, die eigenen Ersparnisse. Um mehr als einen Versandhandel. Und um mehr als um die Hypo Real Estate. Es geht um unsere globale Lebensfähigkeit. Um alles oder Nichts.

 

 

Share

Banner

FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixxRSS FeedPinterest

Wer ist online

Aktuell sind 93 Gäste und keine Mitglieder online

News

  • First parts of the content of this website are now available in english language. In the upcoming time we will translate more and more of the vital economic informations we offer on our pages into various languages. In the moment the following articles are at your disposal:

    Our mission
    The problem
    The solution

Zum Seitenanfang