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Der Teufel scheißt immer auf den größten HaufenDie Gier ist auf dem Vormarsch.
Oder wird die Angst „
zu kurz zu kommen“, vielleicht manchmal mit der Gier verwechselt?
Vielleicht zu oft sogar?

Das kommt nicht von ungefähr. Die Gier wird gern gegeißelt. Todsünde, Krisenursache, usw. Die Träger dieser „Eigenschaft“ scheinen identifiziert: Die Banker sind’s, oder die Manager. Manchmal auch die Politiker. Wenigstens aber die Steuereintreiber.

 

Die christlichen Kirchen haben hier ganze Arbeit geleistet. Wer nicht entsagt, ist schon verdächtig! Wer etwas will vom Leben, wandelt am Rande des Bannfluchs.
Das Streben nach Besserem, nach Überleben auf hohem bis höchsten Niveau, ist nichts Unmenschliches. Für Viele ist es der „Sinn des Lebens“ schlechthin.
Wir wollen unser Leben anreichern mit schönen Momenten. Wir lieben es, schön zu wohnen. In der Natur, in der Stille, oder zentral und trotzdem nicht direkt an der Kreuzung.
Das kostet Geld.
Wir lieben es, mit Freunden auszugehen, auch wenn die Wohnung 20 Sitzplätze hätte.
Das kostet Geld.
Wir wollen fremde Länder bereisen.
Das kostet Geld.
Wir wollen uns ein Leben lang bilden. Nicht nur mit Hilfe des Fernsehers.
Das kostet Geld.
Wir wollen Premiere oder lieber gleich ins Stadion. Jedes zweite Wochenende.
Das kostet Geld.
Wir wollen uns gesund ernähren.
Das kostet Geld.
Wir wollen uns mit Sport und Spaß fit halten. Wir wollen unsere Partner mit gediegener Kleidung beeindrucken.
Beides kostet Geld.
Wir wollen in Familien leben und uns in unseren Kindern verewigen.
Was das für Geld kostet!
Wir lieben es einen Verein zu gründen, ihm beizutreten, oder ihn zu leiten.
Das kostet Zeit. Und die kostet Geld.
Wir wissen nicht, welches Hobby wir zuerst betreiben wollen und welche wir lieber aufgeben sollten. Beruflich wollen wir am liebsten auf den Mars, oder wenigstens auf den Mond. Alternativ auch „eine Woche auf Platz 1 in den Charts“. Einmal von jedem gesehen und wahrgenommen werden.
Unsterblich sein. Das wäre was.

Mag die eine oder der andere auch von weniger Bedürfnissen angetrieben werden: Immer mehr Menschen sind derartig frustriert darüber, dass es mit der „Bedürfnisbefriedigung“ so schleppend bis gar nicht vorangehen will, dass sie die „Bedürfnisse“ als den Feind des Menschen ansehen.
Da wir für die Befriedigung der mannigfaltigen Bedürfnisse Geld benötigen, spielt Geld immer auch eine Rolle.

Viel Geld bedeutet viele Möglichkeiten, Bedürfnisse zu befriedigen.
Wenn wir uns darüber einig sind, dann wären wir nun beim Geld.
Und hier scheiden sich die Geister, trennt sich die Spreu vom Weizen.

Während die einen nicht schnell genug zur Seite springen können, wenn es auf sie zukommt, absolvieren die anderen einen Marathon nach dem anderen, nur um in die Nähe seines Schattens zu gelangen. Kaum zu glauben, aber der Weg des Geldes kennt nur eine Richtung:
Geld bewegt sich IMMER in die Richtung von Geldüberschüssen.
Niemals freiwillig dorthin, wo keines ist!

Es ist, als würde es immer nur in den Brunnen oder in die Talsperre regnen, aber nie auf die vertrockneten, durstigen Pflanzen. Natürlich lassen sich die Brunnenbesitzer und Talsperrenbetreiber dafür feiern, dass sie vom köstlichen Nass an die Pflanzen abgeben.
Allerdings nur gegen das Versprechen, mehr Wasser zurückzubringen, als empfangen wurde!
Die trockenen Pflanzen gieren nach Wasser.
Gier.
Da haben wir sie wieder.
Sie versuchen, den benachbarten Pflanzen buchstäblich „das Wasser abzugraben“.
Gemein.
Wäre der Wasserkreislauf auf diese Weise gestört, wäre er eine brauchbare Analogie zum Geldkreislauf.
Wie aber wäre es nach Tausenden von Jahren mal mit „Chancengleichheit“?
Dass alle die gleiche Chance haben, an Geld zu gelangen (ohne es selbst zu drucken)?
Das wäre eine Geschichte!

Wir haben ein wirkliches Problem.
Wir erkennen den Weg des Geldes nicht.
Wir identifizieren uns mit denen, die das „große Geld“ haben.
Wenn wir es nur ans andere Ufer schaffen würden…
… dann müssten wir nicht mehr schwitzen, schnaufen und stöhnen.
Dann könnten wir das von anderen erledigen lassen.
Wir hätten immer genug Geld und müssten uns nicht ins Gedränge begeben.
Wir müssten nicht länger um die weniger werdenden Jobs konkurrieren. Nicht um die weniger werdenden Aufträge.
Kein direkter Kampf um die schwindende Nachfrage. Dafür polternder Spielgeist bei der Jagd nach den höchsten Renditen.
6 Millionen im Jahr? Ha, wo doch der deutsche Meister im Geldhalten auch schon mal 6 Millionen am Tag verdiente,
pardon, einstecken konnte.
Ein ganzes Jahr lang!
Wenn auch nicht ganz ohne Mühe, so doch ganz ohne eigene Arbeit.

Wir wollen auf die andere Seite. Wie scheinbar alle anderen auch.
Die meisten sind schon längst abgeschlagen. Werden es nicht schaffen.
Nicht in diesem Leben.
Entweder wir schaffen es, auf Kosten anderer zu leben…
… oder wir müssen zusehen, wie andere auf unsere Kosten leben!

Eine andere Wahl haben wir in der bestehenden Ordnung nicht.
Und eine wirkliche „Wahl“ sieht anders aus.

Deswegen brauchen wir einen klaren Kopf und müssen erkennen, was uns alle so verrückt macht.
Der Weg des Geldes muss erkannt werden.
Viva Gesell!
Lest: „Die Natürliche Wirtschaftsordnung“!


 

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