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Rettungsmechanismus…ist besiegelt. Mit der Unterschrift der Euro-Finanzminister. Bald bleibt nichts  anderes mehr zu tun, als Menschen wie Dominique Strauss-Kahn, (Chef des Internationalen Währungsfonds, IWF), Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker ins Irrenhaus zu sperren. Dort können sie dann gefahrlos weitere „Rettungsmechanismen“ ausbaldowern und ihre Sitzungsergebnisse in der Irrenhauszeitung veröffentlichen.

Diese Menschen jedoch weiterhin mit einer so wichtigen Aufgabe, wie der Gestaltung und Verwaltung einer Währung zu betrauen, ist brandgefährlich für uns alle! Denn diese Leute sind Verbrecher – und ihr Verbrechen heißt „Unfähigkeit“ und „Nichtwissenwollen“!

Nun soll die ganze Welt glauben, dass sie einen Rettungsmechanismus für den Euro installiert hätten. Einen Rettungsmechanismus für den Euro! Selbstverständlich ist nirgendwo zu lesen, wie dieser Mechanismus denn funktionieren soll. Nur von einer Zweckgemeinschaft ist die Rede, in der verschiedene Protagonisten unterschiedlich hohe Milliardenbeträge einzahlen. Mehr Mechanismus ist nicht auszumachen. Dererlei Beschlüsse in Worte wie „Rettungsmechanismus“ zu kleiden ist ungefähr so, als würde man 1.000 Eunuchen mit 1.000 achtzigjährigen Frauen in eine Halle sperren und behaupten, dass damit der „menschliche Fortpflanzungsmechanismus besiegelt“ sei.

Wir haben allzu lange geglaubt, dass diese Minister, Vorstände und Chefs ihre Sache gut machen würden und ihr Geld und unser Vertrauen wert seien. Weil wir uns dessen so sicher waren, haben wir uns auch gerne davon abhalten lassen, die Sache mit dem Geld und der Währung selbst verstehen zu wollen. Unsere Experten haben über Jahrzehnte so unverständliches und wirres Zeugs über ihr Fachgebiet geredet, dass wir auch schon lange davon überzeugt sind, dass wir als „normale Menschen“ die Ökonomie sowieso niemals verstehen können. Und dann beruhigen wir uns mit den Gedanken, dass wir dafür ja schließlich unsere Experten haben.

Auch heute, wo weltweit so viele Menschen ihre Arbeit, ihr Haus, ihr Unternehmen und, etwas weiter entfernt, auch ihr Leben verlieren, kommen wir nicht auf die Idee, dass wir es bei unseren „Führungseliten“ in Sachen Geld und Finanzen mit den schlimmsten Pfuschern zu tun haben, die man sich vorstellen kann. Aber: Messen wir sie doch an ihren Ergebnissen! So wie sich jeder Berufsstand und jeder einzelne Mensch an seinen Arbeitsergebnissen messen lassen muss. Wer nichts Ordentliches zustande bringt, fliegt. Ganz einfach.

Auf der deutschen Bahn wird ausgiebig herum gehackt, weil von den knapp 40.000 geschätzten Personen- und Güterzügen, die täglich in Deutschland verkehren, vielleicht 1.000 Züge Verspätungen im Minutenbereich haben. Immerhin lässt die Bahn die Züge rollen und immerhin kommen die Passagiere wohlbehalten an ihr Ziel. Doch die Währungsfachleute bringen noch nicht mal eine Währung zustande, auch keine schlecht funktionierende. Nur Euros, Dollars oder Yen. Doch das sind nur Geldscheine und Banknoten.

Würde die Bahn vergleichsweise auf ihrem Fachgebiet das leisten, was die Notenbanken in ihrem Verantwortungsbereich zustande bringen, dann würden in Deutschland immer mehr Waggons ohne Räder herumstehen. Und die Bahn würde uns weismachen wollen, dass der Bahnverkehr nur dadurch zu retten sei, indem man immer mehr räderlose Waggons baut…

Um die Sache mit dem Geld gut zu machen, braucht man aber etwas mehr. Mehr Wissen, mehr Know How, mehr Grips und mehr Ethik vielleicht auch. Eine Währung ist nicht gemacht, wenn die Geldscheine fälschungssicher gedruckt sind und die Aufsichtsratsposten in den Notenbanken besetzt sind. Eine Währung muss hergestellt werden und bedarf einiger Zutaten. Eine davon ist ein so genanntes Freigeld, das nichts anderes ist, als unsere bekannten Banknoten, ergänzt durch ein Datum. Dieses Datum mahnt jeden einzelnen Geldbesitzer, diesen Schein nicht einfach nutzlos herumliegen zu lassen, sondern ihn wieder zügig in den Verkehr zu bringen. Entweder für Konsum- oder Investitionsausgaben, zur Begleichung seiner Verbindlichkeiten oder für langfristig angelegte Spargelder.

Erst mit dem aufgedruckten Datumstempel bekommen unsere Geldscheine Räder – und erst die ermöglichen überhaupt den Verkehr! Eine Währung ist dann hergestellt, wenn die umlaufende Geldmenge mit der angebotenen Warenmenge fest korreliert und die Relation zwischen diesen beiden Größen jederzeit und an jedem Ort fixiert werden kann. Dazu muss man nur die vollständige Kontrolle über die herausgegebene Geldmenge haben. Und die hat man nur, wenn alles Geld im realen Wirtschaftskreislauf eingesetzt wird.

Das zu verstehen ist nicht schwer. Viel schwerer scheint für uns zu sein, zu kapieren, dass Juncker, Strauss-Kahn, Trichet, Schäuble und wie sie alle heißen mögen, entweder unfähig sind, sich mit dem richtigen Know How auszustatten, oder auch dumm und brutal genug, um wider besseres Wissen die Volkswirtschaft gegen den Baum laufen zu lassen. Was bleibt, sind unfähige Leute – und das in einem der wichtigsten Bereiche unserer Gesellschaft!

Nun könnten wir uns darin erschöpfen, Hass auf diese Leute zu schieben oder wir könnten resignieren und denken, dass die Menschheit halt ihrem Schicksal von global gestörten Volkswirtschaften – mit allem Drum und Dran, was diese so mit sich bringen – ausgeliefert ist. Ersteres wäre Energieverschwendung in fruchtlose Emotionen und das zweite wären falsche Gedankengänge. Immer mehr Menschen müssen aber das Richtige tun, damit wir vom falschen Leben endlich ins Richtige gelangen. Und das Richtige zu tun heißt momentan, die Sache mit dem Freigeld zu verstehen. Wirklich zu verstehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es gibt so viele Menschen, die leben wollen und dabei friedlich leben wollen. Es gibt so viele Menschen, die teilen wollen, die „alle leben lassen“ wollen, die „Wohlstand für alle“ wollen. Es gibt so viele Menschen, die ihre Arbeit gut machen wollen und darin immer besser werden wollen. So viele, die ihre Eltern und Kinder gut versorgen und noch Geld für die weniger Leistungsfähigen übrig haben wollen. Diesen Menschen sollten wir es Recht machen und ihnen ihre Wünsche erfüllen! Nicht den vermeintlich Cleveren, die ein idiotisches Spiel, das die Mitspieler reihenweise um die Ecke bringt, am längsten spielen können. Oder jene, die ihr „Geld für sich arbeiten lassen“ und dabei den „Selbstvermehrungsmechnismus“ des Geldes noch nicht einmal ansatzweise kennen. Geschweige denn erkennen, was uns dieser Mechanismus letztlich alle kosten wird – sie selbst eingeschlossen.

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