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{audio}mp3/05 Von der Arbeit.mp3{/audio}
Lassen Sie sich den Text vorlesen!
Vielen von euch wurde gesagt, die Arbeit sei ein Fluch. Und es wurden euch die Worte „Schweiß“ und „Schmerz“ in die Seele eingebrannt. Schwere und tiefe Narben haben diese Worte hinterlassen, denn mit diesen Worten wurdet ihr belogen und betrogen.

Ich hatte euch vor langer Zeit gesagt, dass die Arbeit sichtbar gemachte Liebe sei und so ist es und sie ist noch mehr. Sie ist das Leben selbst, das sich erhält und fort entwickelt in die luftigen Höhen eures Geistes. Das Leben drängt nach Nahrung für den Körper und nach Bekleidung. Es ruft euch der Schlaf und ihr könnt nicht widerstehen. Der Durst quält euch so lange, bis ihr ihm mit einem Glas Wasser begegnet. Erst wenn der Körper schweigt, erhebt sich der Geist und fordert das Seine. Alles in euch treibt euch des Morgens aus dem Haus, um euren Geschäften nachzugehen und lässt euch abends zufrieden zurückkehren. Doch nur, um euch am nächsten Tag erneut euren Träumen zu entreißen und euch dem Tun zu überantworten.
 
Das Leben drängt euch zur Bewegung, zur sinnvollen und gestalterischen Bewegung. Von der Überlegung zur Fertigkeit. Vom Sein zum Tun und schließlich zum Haben. Und vom Haben erneut in ein neues Sein, das ein neues Tun hervorbringt und ein neues Haben. Dieser Prozess ist das Leben selbst und er endet nie. Das, was euch zur Arbeit drängt, ist das Leben. Es will bestehen und gedeihen und so werft ihr in die Waagschale, was immer ihr könnt. Eure Stärke in Muskeln und Gliedern, euren Geist, der niemals steht, niemals wartet und niemals wunschlos bleibt. Eure Absichten und eure Hoffnungen, eure Fähigkeiten und eure Wendigkeit. Die Schnelligkeit und das langsame Ergründen. Jeder gibt das Seine, um das Seine von den anderen zu bekommen. Die Dinge, die ihr herstellt, stellt ihr für die anderen her. Doch nur, um mit dem eingetauschten Geld die Dinge von den anderen zu erlangen, die euer Körper verlangt und euer Geist begehrt. Dies ist die Arbeit, von der ich zu Euch sprechen will.

Sie umfasst das Einbringen der Ernte und das Gebet der Geistlichen, die ihr in eurer Mitte habt. Sie bringt das Bild des unerreichbaren Künstlers hervor und lässt im Meer neues Land entstehen. Sie ist das Alpha und das Omega. Sie ist eure Mühe und eure Mühe ist eure Lust. Die Arbeit ist das Leben, das sich Ausdruck verschafft und ihr seid dessen Meister. Und so ist das Netz unter euch gewoben: Eure Arbeit ist das, was euch an den Gaben der anderen teilhaben lässt und euer Einkommen von heute ist morgen das Brot der anderen durch euer Ausgeben.

Wer könnte da weiterhin vom Fluch der Arbeit reden?
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