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Geld – Scheine, Münzen – ist eine Sache. Währung ist eine Relation.

Währung ist dann hergestellt, wenn eine stabile Relation zwischen Warenmenge und umlaufender Geldmenge herrscht und jederzeit erhalten werden kann.

Eine Währung, also die stabile Relation zwischen Warenmenge und Geldmenge herzustellen, erfordert Freigeld. Freigeld ist mit einem Datum versehen, ab dem der Schein weniger wert ist. Diese Maßnahme zwingt alles Geld in den Umlauf. Damit ist erst Freigeld in seiner Menge steuerbar. Die Möglichkeit zur aktiven Steuerung der Geldmenge ist Bedingung dafür, die Warenmenge und Geldmenge in gegenseitiger Deckung, also stabiler Relation zueinander zu halten.

Die Währung fortdauernd über die Steuerung der Geldmenge aufrechterhalten zu können, bedeutet ein stabiles allgemeines Preisniveau. Obschon Einzelpreise schwanken werden, gibt es keine allgemeine Senkung des Preisniveaus (Deflation) und auch keine allgemeine Erhöhung des Preisniveaus (Inflation).

Inflation und Deflation sind Ausdruck von Währungskrisen, die dadurch entstehen, dass es keine Möglichkeit gibt, die Geldmenge aktiv zu steuern. Fehlt diese Möglichkeit, kann keine Währung zielorientiert hergestellt werden. Dem heutigen Geld mangelt es an einer eingebauten Umlaufsicherung und es kann daher in seiner Menge nicht präzise gesteuert werden.

Mit Freigeld ist dieses Manko behoben. Der Freigeldschein ist mit einem Datum versehen, der wie eine dem Schein innewohnende Umlaufsicherung wirkt. Daher spricht man im Zusammenhang mit Freigeld auch von der Erhebung einer "Umlaussicherungsgebühr" auf Bargeld.


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