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Sinken die Lebensbedingungen kontinuierlich - wie für viele Menschen in unserem Lebensraum in den letzten Jahren geschehen -, dann kann der Organismus sich damit irgendwie arrangieren. Nur zu heftig darf die Umstellung nicht werden.
Es gibt Menschen, die leben von Rohkost, von Salaten, von Sprossen, von Dingen, die jeder Garten hervorbringen kann. Sie leben allein davon. Auch in Deutschland. Sie essen nichts, das das auf dem Weg zur Lebensmittelwerdung irgendwann mal erhitzt (molekular verändert) wurde. Diese Menschen zahlen quasi nur noch das Trinkwasser für ihre Ernährung. Andere Menschen zahlen alleine für die Ernährung mindestens 3 stellige Eurobeträge im Monat. Dies ist ein Extrembeispiel. Und dennoch macht es klar, dass der Hauptanteil der Lebenshaltungskosten neben dem Wohnen, sehr individuell für das Essen verwendet wird.
Menschen, die ihr halbes Leben körperlich hart arbeiten mussten, werden einen signifikant anderen Kalorienverbrauch haben, als das Model, die Ernährungsberaterin, der Steuerberaterassistent. Selbst wenn wir Berufsgruppenvergleiche unterlassen, können wir wir Altersunterschiede bei diesem Thema betrachten. Die als Reinigungskraft bisher schwer körperlich arbeitende Mutter von drei heranwachsenden Kindern benötigt für die Sicherung der Existenz dieser Gemeinschaft neben mehr Kalorien auch ständig neue Kleidung für den Nachwuchs.
Oder Medikamente gegen Schädigungen, die aus dem Umgang mit Chemikalien hervorgegangen sind. Wie anders wird sich die Existenz für zwei kinderlose Angestellte im Vorruhestand bei diesem Vergleich darstellen.

Entweder die Untergrenze für das BGE ist großzügig bestimmt, so dass auch die erhöhten Anforderungen an die Existenzsicherung damit abgedeckt werden können, oder es werden ganz schnell Ausnahmen definiert. Das ist bis jetzt nicht geschehen. Die Begradigung von Bedürfnisvielfalt und Existenzvarianz ist ein Teil des Planes. Alle können nur noch das gleiche bekommen.
Die Bedürftigeren werden in diesem System weniger erhalten, als sie es jetzt tun.
Dafür ist eine Übergangszeit vorgesehen. Einige sprechen von 3 Jahren, innerhalb derer zum BGE ein Ausgleich gegenüber den jetzt höheren Bezügen gezahlt werden soll, bevor sie nach Ablauf dieser Frist, ihr Leben neu geordnet und an den angekündigt niedrigeren Betrag angepasst haben.
Quasi ein Tarif für alle.

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